Filtermaschine

1954 brachte Gottlob Widmann die erste, elektrische, bezahlbare Filterkaffeemaschine auf den deutschen Markt. Der wesentliche Vorteil zum Perkolator oder Syphon (Vakuumbereiter) lag bei der geringeren Brühtemperatur, im besten Fall zwischen 92 und 94°C. Der Durchbruch auf den Massenmarkt gelang 1970. Sicher kennt  jeder diese Maschinen aus dem Elternhaus oder liebt sie im eigenen Haushalt zur Zubereitung täglichen Kaffees, denn auch heute noch erfreut sich diese Art der Zubereitung größter Beliebtheit, bei der Wasser erhitzt wird, das durch den mit gemahlenen Kaffee gefüllten Kaffeefilter in eine Kanne läuft, die auf einer Warmhalteplatte steht. Mit frisch geröstetem Kaffee, der kurz vor der Brühung gemahlen wird, kann man schnell eine große Gesellschaft mit gutem Kaffee versorgen. Aber Achtung: Der Kaffee sollte nicht allzu lange auf der Warmhalteplatte stehen. In diesem Fall nützt die beste Kaffeebohne nichts mehr …