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Aufbrühen mit dem Hario V60 Filter

Datum: 6. November 2017

Wie angekündigt erfahrt ihr bei uns mehr über verschiedene Zubereitungsarten von Kaffee. Zu Beginn eine Lieblingsmethode vieler Filterkaffee-Fans, die auch wir täglich benutzen: die Hario V60. Ihr habt euch schon öfter gefragt, was das sein soll und warum wir nicht einfach auf den klassischen Melitta Filter zurückgreifen? Aufgepasst! 

Was macht guten Filterkaffee für uns aus? Er ist aromatisch, würzig, vollmundig aber auf keinen Fall bitter und unangenehm sauer. Filterkaffee wird bitter, wenn das heiße Wasser eine zu hohe Verweilzeit im Filter hat. Dann nämlich werden neben den gewünschten Aromastoffen auch Bitterstoffe aus dem gemahlenen Kaffee gelöst. Der Melitta Filter hat drei relativ kleine Löcher, gerade Seitenwände und ebenso gerade Rillen. Die Löcher begrenzen den Durchfluss und führen in der Regel zu aufgestautem Wasser und somit zu ungewollt starker Extraktion. Der Hario V60 Filter ist kegelförmig, hat geschwungene Rillen und ein verhältnismäßig großes Loch (Bild 1). Dadurch ist ein gleichmäßiges Fließen des Wassers und somit die volle Entfaltung der Aromen ohne die Extraktion von Bitterstoffen möglich. V60 steht für die V-Form im Querschnitt und einen Neigungswinkel von 60°. Die japanische Firma Hario bietet passend dazu sauerstoffgebleichtes Filterpapier an, welches darauf optimiert ist, Aromastoffe durchzulassen ohne einen Eigengeschmack abzugeben (vorgespült in Bild 2). So steht einer wunderbaren Tasse Kaffee nichts mehr im Wege. Abgesehen von der Brühmethode, spielen Mahlgrad und Wassertemperatur sowie die Beschaffenheit des Wassers eine Rolle für das Resultat. Dazu und zu weiteren Verfahren bald mehr.

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