Zurück zur Übersicht

Aufbrühen mit der Chemex

Datum: 9. November 2017

Ein weiterer Klassiker in der Filterkaffee Szene. Die wunderschöne Chemex. Diese wurde bereits 1941 vom Deutschen Peter Schlumbohm erfunden. Doch wie funktioniert diese Brühmethode?

 

Die Glaskaraffe ist mit Holz- oder Glasgriff verfügbar und erinnert an eine Sanduhr. Tatsächlich ist sie dem aus der Chemie bekannten Erlenmeyerkolben nachempfunden. Das Filterpapier der Chemex ist dicker als gewöhnliche Kaffeefilter, was zum besonderen Geschmack der Brühmethode beiträgt. Diese bestehen aus Quadraten bzw. Kreisen (hier im Bild) die gefaltet werden, was dazu führt, dass eine Seite des Filters mehrschichtig ausfällt. Diese Seite wird zum Ausguss hin gedreht, um beispielsweise nach dem Vorspülen das Wasser ausgießen zu können, ohne das Filterpapier zu entfernen. Das Aufbrühen selbst unterscheidet sich im Wesentlichen nicht vom Hario V60 Filter. Filter rein, vorspülen, Wasser an die Blumen gießen, Kaffee mahlen und zugeben, aufquellen lassen und zu guter Letzt aufgießen. Dennoch unterscheidet sich der Geschmack deutlich von einem V60 gebrühten Kaffee. Filterdicke und dessen Maschenweite entscheiden am Ende darüber welche Stoffe passieren dürfen und welche nicht. Dazu hat jede Methode ein unterschiedliches Fließverhalten, was Einfluss auf die Extraktion des Kaffees nimmt. So erhält jede Brühmethode des Filterkaffees ihre Berechtigung, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

 

Die Chemex erfreut sich großer Beliebtheit; sogar James Bond hat seinen Kaffeedurst schon mit der schönen Chemex gestillt. Wenn ihr nun auch Chemex Kaffee für zu Hause wollt, besucht uns in der Rösterei und lasst euch beraten. Hier könnt ihr auch den direkten Vergleich zwischen Chemex und Hario V60 vornehmen.

 

Hier findet ihr zudem alle Kaffees im Onlineshop, die sich für diese Brühmethode eignen.

x